Moni­ka Sal­man­yan ist die Preis­trä­ge­rin des August-Macke-För­der­prei­ses 2025

Der Hoch­sauer­land­kreis prä­sen­tiert ihre Ein­zel­aus­stel­lung im Sep­tem­ber 2025 im kunst­haus alte müh­le

Die Jury zur Ver­ga­be des Prei­ses — unter Vor­sitz von Prof. Jörg Eber­hard — muss­te sich zwi­schen zehn Bewer­be­rin­nen und Bewer­bern ent­schei­den. Ins­ge­samt hat­ten sich 55 jun­ge Kunst­schaf­fen­de aus ganz Deutsch­land bewor­ben. Die Wer­ke der bes­ten zehn waren im Hoch­sauer­land­kreis im Rah­men einer drei­wö­chi­gen Nomi­nier­ten­aus­stel­lung im “kunst­haus alte müh­le” in Schmal­len­berg bis zum 1. Juni 2025 zu sehen.

Die Jury über­zeug­ten die Arbei­ten Moni­ka Sal­man­yans, weil sie in ihrer Male­rei Archi­tek­tur­frag­men­te, von Schwer­kraft befreit und kaum sta­tisch auf der Erde ste­hend, wie geo­me­tri­sche Mus­ter neu ord­net. Auf die­se Wei­se ent­ste­hen Bild­räu­me, in denen Pflan­zen, Graf­fi­tis, Pia­nos und ande­re Din­ge mit rät­sel­haf­tem Inhalt wie auf einer Thea­ter­büh­ne wir­ken — Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart fin­den einer zeit­ge­nös­si­schen Bild­form zusam­men und eröff­nen dem Dia­log zwi­schen Künst­le­rin und Betrach­ter.

Moni­ka Sal­man­yan wur­de im Jahr 2000 in Jere­wan, Arme­ni­en, gebo­ren und lebt der­zeit in Wolfs­burg. Seit 2024 stu­diert sie Freie Kunst an der Hoch­schu­le für Bil­den­de Küns­te Braun­schweig in der Grund­klas­se von Prof. Chris­toph Knecht.Ihre Arbei­ten enste­hen vor­wie­gend in Öl auf Lein­wand und bewe­gen sich im Span­nungs­feld zwi­schen spon­ta­ner Ges­te und bewuss­ter Refle­xi­on wie auch bei den drei ein­ge­reich­ten Bil­dern “Ich bin nicht trau­rig und ich bin nicht glück­lich”, “Eine erwach­se­ne Frau von 25 Jah­ren”, und ein Werk “ohne Titel”.