Lioba Schmidt
Foto: Lea Klein
Förderpreisausstellung 2016, Haus Hövener
„Fühle mich so geehrt“
August-Macke-Förderpreis für Lioba-Schmidt: „Dieser Preis gibt mir Zuversicht“
Hochsauerlandkreis. Als alle Lobreden verklungen waren, ging Lioba Schmidt, die junge Künstlerin, die soeben den August-Macke-Förderpreis erhalten hatte, zum Rednerpult und verlieh in wenigen Worten einem starken Gefühl Ausdruck: „Ich fühle mich so geehrt. Dieser Preis ist eine Anerkennung und gibt mir Zuversicht in dem, was ich mache und was noch kommt.“ Spontaner Beifall war die Reaktion des Publikums auf diese sympathische Art, wie die junge Malerin diesen Preis entgegen nahm. Ihre Werke werden im kommenden Frühjahr im Haus Hövener in Brilon gezeigt.
Einige Bilder konnten im Rahmen der Verleihung bereits am Freitag (04.09.) im Kreishaus Meschede in Augenschein genommen werden.
Überzeugt von der Qualität der Arbeiten war auch Landrat Dr. Karl Schneider, der zu Beginn der Veranstaltung das Zusammenspiel von August-Macke-Kuratorium, Sponsoren und den mit dem Preis angestrebten Zielen verdeutlichte: „Unsere Sponsoren unterstützen mit einem hohen persönlichen Engagement den August-Macke-Preis und seinen kleinen Bruder, den August-Macke-Förderpreis, der ein klassischer Nachwuchspreis ist. Ob Veltins, die Sparkassen, die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial-Versicherung oder auch die Meininghaus-Stiftung des rührigen Ehepaares Annegret und Hans-Richard Meininghaus: Sie alle stehen hinter der Idee, dass unsere Region „August-Macke-Region“ ist, also selbstbewusst antritt, Räume für aktuelle Malerei zu schaffen. Neben starken wirtschaftlichen Faktoren hat zeigt Südwestfalen eben auch, dass große Kunst hier ihren Ursprung hat und auch Räume und Bezüge zu den Menschen herstellt.“
August-Macke-Förderpreisträgerin 2015
Lioba Schmidt
Diese [Werke] zeigen einen souveränen und eigenständigen Umgang mit der Malerei, eine Suche nach einem eigenen Weg. Lioba Schmidt wurde auch deshalb aus 18 Bewerbungen ausgewählt, weil ihr Pinsel-Ductus lebendig, manchmal brutal, aber auch manchmal einen poetischen Eindruck hinterlässt: Sie schafft aus der Bewegung heraus etwas Figuratives, bleibt also nicht starr, sondern schafft einen erlebnishaft starken Impuls.
Lioba Schmidt ist eine in Köln und dem Sauerland lebende Künstlerin, die mit den Medien Video, Malerei und Film arbeitet. Sie studierte an der Kunstakademie Münster bei Aernout Mik und Klaus Merkel, sowie am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Weiblichen Körper Intelligenzen. Sie kollaboriert mit menschlichen sowie tierischen Körpern, um körperliche Interaktionen und Beziehungen zu erforschen. Ihre Werke wurden unter anderem im Kunstpalast Düsseldorf, in der Kunsthalle Münster, im Kunstquartier Bethanien Berlin und in verschiedenen Kunstvereinen sowie international gezeigt und ausgezeichnet.
Das Votum der Jury, die am 12. Mai im Kreishaus tagte, war einstimmig: Lioba Schmidt wird der August-Macke-Förderpreis 2015 zuerkannt.
Es war das dritte Mal, dass der August-Macke-Förderpreis Preis verliehen wurde. Er geht an junge Künstlerinnen oder Künstler, die jünger sind als 27 Jahre und entweder in Südwestfalen geboren sind, hier leben oder arbeiten. Der Preis wird gestiftet von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie der Annegret und Hans-Richard Meininghaus-Stiftung. Er soll dazu dienen, junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu fördern, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen und bereits mit einer hohen Qualität ihres Werkes hervortreten. Wie der ‚große Bruder‘, der August-Macke-Preis des Hochsauerlandkreises, wird auch der August-Macke-Förderpreis alle drei Jahre vergeben. Es lagen dieses Mal 18 Bewerbungen vor, darunter eine ganze Reihe hochwertiger künstlerischer Positionen. Die Jury hatte also die Qual der Wahl, aber am Ende fiel das Votum doch klar für Lioba Schmidt aus.
Die Jury war beeindruckt von der malerischen Qualität der Bilder von Lioba Schmidt. Meist in Öl auf Leinwand gearbeitet, zeugen ihre Gemälde bereits in dieser frühen Phase der Entwicklung von einem ausgeprägten Gespür für die Ausdruckskraft der Farbe und der malerischen Geste. Was vielen Künstlern nicht gelingt, ist ein Charakteristikum ihrer Bilder: sie malt Figuren, denen eine Poesie innewohnt. Diese wird spürbar in den oft nur angedeuteten Gesichtern, sie wird erfahrbar in den Gesten und Handlungsmomenten, in denen die Figuren erscheinen.
Am 4. September 2015 fand die Preisverleihung im Kreishaus Meschede statt. Eine Ausstellung mit Werken von Lioba Schmidt war dann in der Zeit von Anfang März bis Ende April 2016 im Museum Haus Hövener zu sehen.
August-Macke-Förderpreis Jury 2015
- Annegret Meininghaus (August-Macke-Kuratorium)
- Ernst-Michael Sittig (August-Macke-Kuratorium)
- Carl-Peter Buschkühle (ehem. Kuratoriumsvorsitzender)
- Dr. Klaus Drathen (Kreisdirektor Hochsauerlandkreis)
- Thomas Tenkamp (Geschäftsführer der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung)
Impressionen Ausstellung 2026, Kunsthaus alte Mühle
August-Macke-Förderpreisträgerin 2015
Lioba Schmidt
Diese [Werke] zeigen einen souveränen und eigenständigen Umgang mit der Malerei, eine Suche nach einem eigenen Weg. Lioba Schmidt wurde auch deshalb aus 18 Bewerbungen ausgewählt, weil ihr Pinsel-Ductus lebendig, manchmal brutal, aber auch manchmal einen poetischen Eindruck hinterlässt: Sie schafft aus der Bewegung heraus etwas Figuratives, bleibt also nicht starr, sondern schafft einen erlebnishaft starken Impuls.
Lioba Schmidt
Foto: Lea Klein
Lioba Schmidt ist eine in Köln und dem Sauerland lebende Künstlerin, die mit den Medien Video, Malerei und Film arbeitet. Sie studierte an der Kunstakademie Münster bei Aernout Mik und Klaus Merkel, sowie am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz Köln. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Weiblichen Körper Intelligenzen. Sie kollaboriert mit menschlichen sowie tierischen Körpern, um körperliche Interaktionen und Beziehungen zu erforschen. Ihre Werke wurden unter anderem im Kunstpalast Düsseldorf, in der Kunsthalle Münster, im Kunstquartier Bethanien Berlin und in verschiedenen Kunstvereinen sowie international gezeigt und ausgezeichnet.
Das Votum der Jury, die am 12. Mai im Kreishaus tagte, war einstimmig: Lioba Schmidt wird der August-Macke-Förderpreis 2015 zuerkannt.
Es ist das dritte Mal, dass der August-Macke-Förderpreis Preis verliehen wird. Er geht an junge Künstlerinnen oder Künstler, die jünger sind als 27 Jahre und entweder in Südwestfalen geboren sind, hier leben oder arbeiten. Der Preis wird gestiftet von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie der Annegret und Hans-Richard Meininghaus-Stiftung. Er soll dazu dienen, junge Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu fördern, die am Anfang ihrer Laufbahn stehen und bereits mit einer hohen Qualität ihres Werkes hervortreten. Wie der ‚große Bruder‘, der August-Macke-Preis des Hochsauerlandkreises, wird auch der August-Macke-Förderpreis alle drei Jahre vergeben. Es lagen dieses Mal 18 Bewerbungen vor, darunter eine ganze Reihe hochwertiger künstlerischer Positionen. Die Jury hatte also die Qual der Wahl, aber am Ende fiel das Votum doch klar für Lioba Schmidt aus.
Die Jury war beeindruckt von der malerischen Qualität der Bilder von Lioba Schmidt. Meist in Öl auf Leinwand gearbeitet, zeugen ihre Gemälde bereits in dieser frühen Phase der Entwicklung von einem ausgeprägten Gespür für die Ausdruckskraft der Farbe und der malerischen Geste. Was vielen Künstlern nicht gelingt, ist ein Charakteristikum ihrer Bilder: sie malt Figuren, denen eine Poesie innewohnt. Diese wird spürbar in den oft nur angedeuteten Gesichtern, sie wird erfahrbar in den Gesten und Handlungsmomenten, in denen die Figuren erscheinen.
Am 4. September 2015 fand die Preisverleihung im Kreishaus Meschede statt. Eine Ausstellung mit Werken von Lioba Schmidt war dann in der Zeit von Anfang März bis Ende April 2016 im Museum Haus Hövener zu sehen.
„Fühle mich so geehrt“
August-Macke-Förderpreis für Lioba-Schmidt: „Dieser Preis gibt mir Zuversicht“
Hochsauerlandkreis. Als alle Lobreden verklungen waren, ging Lioba Schmidt, die junge Künstlerin, die soeben den August-Macke-Förderpreis erhalten hatte, zum Rednerpult und verlieh in wenigen Worten einem starken Gefühl Ausdruck: „Ich fühle mich so geehrt. Dieser Preis ist eine Anerkennung und gibt mir Zuversicht in dem, was ich mache und was noch kommt.“ Spontaner Beifall war die Reaktion des Publikums auf diese sympathische Art, wie die junge Malerin diesen Preis entgegen nahm. Ihre Werke werden im kommenden Frühjahr im Haus Hövener in Brilon gezeigt.
Einige Bilder konnten im Rahmen der Verleihung bereits am Freitag (04.09.) im Kreishaus Meschede in Augenschein genommen werden.
Überzeugt von der Qualität der Arbeiten war auch Landrat Dr. Karl Schneider, der zu Beginn der Veranstaltung das Zusammenspiel von August-Macke-Kuratorium, Sponsoren und den mit dem Preis angestrebten Zielen verdeutlichte: „Unsere Sponsoren unterstützen mit einem hohen persönlichen Engagement den August-Macke-Preis und seinen kleinen Bruder, den August-Macke-Förderpreis, der ein klassischer Nachwuchspreis ist. Ob Veltins, die Sparkassen, die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial-Versicherung oder auch die Meininghaus-Stiftung des rührigen Ehepaares Annegret und Hans-Richard Meininghaus: Sie alle stehen hinter der Idee, dass unsere Region „August-Macke-Region“ ist, also selbstbewusst antritt, Räume für aktuelle Malerei zu schaffen. Neben starken wirtschaftlichen Faktoren hat zeigt Südwestfalen eben auch, dass große Kunst hier ihren Ursprung hat und auch Räume und Bezüge zu den Menschen herstellt.“
August-Macke-Förderpreis Jury 2015
- Annegret Meininghaus (August-Macke-Kuratorium)
- Ernst-Michael Sittig (August-Macke-Kuratorium)
- Carl-Peter Buschkühle (ehem. Kuratoriumsvorsitzender)
- Dr. Klaus Drathen (Kreisdirektor Hochsauerlandkreis)
- Thomas Tenkamp (Geschäftsführer der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung)





